Palmsonntag 2016

Viele fleissige Hände banden Palmkreuze und dekorierten Körben. Damit an Palmsonntag eine eindrucksvolle Prozession, wie bereits seit dem 4. Jahrhundert vom Jerusalemer Ölberg herab in die Stadt, in unsere Kirche stattfinden konnte. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.

 

 

Brauchtum

Den gesegneten Zweigen wurde in früheren Zeiten eine schützende Wirkung zugesprochen. Deshalb hat man sie in Wohnräumen hinter das Kreuz gesteckt oder im Stall oder Dach aufgehängt. Wer kein Kreuz in seinem Wohnraum hat, der hat vielleicht eine Kerze (die Taufkerze der Kinder vielleicht), zu der man den Zweig legen, oder ein Bild, das man mit dem Zweig schmücken kann.
Wer die Zweige hinter ein Kreuz steckt, gibt dem Kreuz einen österlichen Sinn: Sie sind Zeichen des Lebens und des Sieges über den Tod (erstes Segensgebet über die Zweige). Sie erinnern uns, dass der Gottesdienst weitergeht, wenn wir nach Hause kommen. Das zweite (alternative) Segensgebet über die Zweige spricht davon: „Mehre unseren Glauben und unsere Hoffnung, erhöre gnädig unsere Bitten und lass uns in Christus die Frucht guter Werke bringen." Die Palmzweige hinter ein Kreuz zu stecken und die Hoffnung auf Leben auch im Alltag zu verbreiten - das ist auch heute sinnvoll und schön.